Das Seelsorgeseminar
„Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht.“
(Mt 25,36)
Seelsorge ist ein Herzstück kirchlicher Arbeit, so etwas wie ihre „Muttersprache“. Dafür haben Menschen natürliche Begabungen, die sich entwickeln und vertiefen lassen. Die Fort- und Weiterbildungen, die das Seelsorgeseminar anbietet, erweitern Kompetenzen, andere Menschen zu verstehen, zu begleiten und in ihrer Lebendigkeit und in ihrer Hoffnung zu stärken. Deshalb richtet sich das Angebot des Seelsorgeseminars der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland an alle, die haupt-, ehren- und nebenamtlich Menschen seelsorglich begleiten. Bisher arbeitete das Seelsorgeseminar an zwei Standorten in Halle und Weimar. Im neuen Seelsorgeseminar im historischen Kinderkrankenhaus der Franckeschen Stiftungen wird nun an traditionsreicher Stätte diese Arbeit gemeinsam weitergeführt.
In unseren Kursen können TeilnehmerInnen und Teilnehmer ihre seelsorglichen Kompetenzen erweitern. Seelsorgepraxis, Reflexion dieser Praxis, Seelsorgetheorie und Arbeit an der eigenen Person gehören zum Konzept der Klinischen Seelsorgeausbildung.
Unser Team stellt sich vor
Seelsorgeseminar im Pastoralkolleg

Veikko Mynttinen
Studienleiter
Pfarrer,
Kursleiter DGfP/KSA,
Lehrsupervisor DGSv
Tel.: 0345 5226326
veikko.mynttinen@ekmd.de
SupervisorInnen und DozentInnen

Anette Carstens
Pfarrerin,
Leitung Telefonseelsorge,
Supervisorin DGFP/KSA, KSA-Kursleiterin

Sven Dreger
Pastor,
Lehrsupervisor DGfP,
KSA-Kursleiter

Martin Eichner
Pfarrer i.R.,
Klinikseelsorger,
Berater DGfP,
Fallgruppenleiter

Thomas Gessner
Systemaufsteller DGFS,
Berater, Theologe

Susanne Hennrich
Pfarrerin,
Supervisorin (DGfP),
Krankenhausseelsorgerin am UKH,
KSA-Kursleiterin

Juliette Kolberg
Dipl. Malerin,
Kunsttherapeutin M.A., Kursleiterin kreative Selbsterfahrung

Christoph Lasch
Pfarrer,
Lehrsupervisor DGfP,
Kursleiter KSA,
Studienleiter Fachbereich Pastoralpsychologische Aus- und Weiterbildung in Seelsorge und Supervision am ISG Leipzig

Susanne Hennrich
Pfarrerin,
Supervisorin (DGfP),
Krankenhausseelsorgerin am UKH,
KSA-Kursleiterin

Ulrike Taggesselle
Ordinierte Gemeindepädagogin,
Schulseelsorgerin, Supervisorin (DGfP/ KSA)

Yvette Schwarze
Pfarrerin,
Studienleiterin am ISG Leipzig,
Supervisorin (DGfP),
KSA-Kursleiterin

Matthias Zentner
Pfarrer, Krankenhausseelsorger,
Supervisor DGfP/KSA,
KSA-Kursleiter
Der kulturelle Bildungskosmos Franckesche Stiftungen
Mit dem Bau eines Waisenhauses legte der Theologe und Pädagoge August Herrmann Francke (1663–1727) vor über 300 Jahren den Grundstein für sein Lebenswerk. Was als Armen- und Waisenanstalt vor den Toren Halles begann, entwickelte sich innerhalb von 30 Jahren zu einer der bedeutendsten protestantischen Bildungseinrichtungen in Europa mit weltweiter Ausstrahlung.
Im 19. Jahrhundert und über die Zeit des Nationalsozialismus bestanden die Stiftungen als christlich geprägte und humanistische Schulstadt fort. In der DDR verloren sie ihre Selbstständigkeit und verfielen baulich. Seit 1990 ist das historische Gesamtensemble aber aufwendig unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten konserviert worden.
Die Gebäude aus den Jahren 1698 bis 1748 sind in ihrer historischen und heute noch authentisch erlebbaren Form ein einzigartiges Zeugnis sozialer und pädagogischer Architektur bürgerlichen Ursprungs aus dem Zeitalter des Barock. Die ursprüngliche ästhetisch-visuelle Aussagekraft der Franckeschen Stiftungen hat unverändert Bestand.
Heute lernen, arbeiten und leben wieder über 4.000 Menschen auf dem Gelände. Mit ihren eigenen musealen Schätzen sowie Bibliothek, Archiv und mehreren pädagogischen Einrichtungen, aber auch mit den über 40 Partnern auf dem Gelände bilden die Franckeschen Stiftungen heute ein einzigartiges Zentrum kultureller, pädagogischer, wissenschaftlicher, sozialer und christlicher Aktivitäten – ein lebendiger kultureller Bildungskosmos an historischer Stätte.
Mit dem Einzug des Seelsorgeseminars der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland beherbergen die Franckeschen Stiftungen nun einen weiteren Partner, der an die christliche Tradition der historischen Schulstadt anknüpft.

Franckesche Stiftungen zu Halle
Franckeplatz 1, Haus 1, 06110 Halle
Tel. 0345 2127450
www.francke-halle.de
Kontakt
Seelsorgeseminar im Pastoralkolleg
Franckesche Stiftungen
Franckeplatz 1 – Haus 51
06110 Halle / Saale
Telefon: 0345 5226235
Anreise

Mit dem Auto
Von der A 9 Abfahrt Halle, von der A 14 Abfahrt Peißen auf die B 100 in Richtung Halle-Zentrum. Folgen Sie den Hinweisschildern alle Richtungen auf die B 6 (Volkmannstraße) und weiter in Richtung Zentrum. Verlassen Sie die B 6 auf den großen Kreisverkehr Riebeckplatz in Richtung Zentrum/Eisleben und folgen Sie dem Hinweis Franckesche Stiftungen.
Von der B 80 aus Richtung Eisleben folgen Sie der Ausschilderung nach Halle. Nach Überquerung der Saale wählen Sie die erste Ausfahrt rechts auf den Glauchaer Platz. Von hier aus folgen Sie bitte den Hinweisschildern Franckesche Stiftungen.
Parkmöglichkeiten
Da das Stiftungsgelände, die historische Schulstadt August Hermann Franckes, nicht für den öffentlichen Verkehr befahrbar ist, bitten wir Sie, den öffentlichen Parkraum zu nutzen.
Parkplatz Professor-Friedrich-Hoffmann-Straße
Hierzu verlassen Sie den Kreisverkehr am Riebeckplatz in Richtung Merseburg (B6) und biegen anschließend rechts in die Willy-Brandt-Straße ein. An der zweiten Ampel biegen Sie rechts in die Professor-Friedrich-Hoffmann-Straße ab. Die Einfahrt zum Parkplatz befindet sich ca. 150 m hinter der Kreuzung. 500 m, 6 min Fußweg in die Franckeschen Stiftungen
Parkhaus Ritterhaus
Kleine Brauhausstraße 7
06108 Halle (Saale)
600 m, 7 min Fußweg in die Franckeschen Stiftungen
Parkhaus im Kongress- und Kulturzentrum
Franckestraße 1
06110 Halle (Saale)
700 m, 9 min Fußweg in die Franckeschen Stiftungen
Parkhaus Spitze
Georg-Friedrich-Händel-Halle
Herrenstraße 20
06108 Halle (Saale)
700 m, 9 min Fußweg in die Franckeschen Stiftungen
Parkhaus Hansering
Hansering 21
06108 Halle (Saale)
1000 m, 12 min Fußweg in die Franckeschen Stiftungen
Parkhaus Charlottencenter
Dorotheenstraße 3
06108 Halle (Saale)
1100 m, 13 min Fußweg in die Franckeschen Stiftungen
Mit der Bahn
Sie erreichen die Franckeschen Stiftungen vom Hauptbahnhof Halle (Saale) aus zu Fuß in ca. 15 min. Folgen Sie am Hauptbahnhof den Hinweisschildern „Innenstadt“ in die Fußgängerzone. An der Ampel am Leipziger Turm gehen Sie halb links in den Waisenhausring. Linker Hand ist bereits das Lange Haus der Stiftungen zu sehen. Folgen Sie dem Waisenhausring weiter bis zum Franckeplatz, an dessen linker Seite der Haupteingang der Stiftungen liegt.
Mit dem öffentlichen Nahverkehr
Vom Hauptbahnhof Halle (Saale) aus mit der Straßenbahnlinie 4 (Richtung Kröllwitz), 9 (Richtung Göttinger Bogen) und 7 (Richtung Kröllwitz) direkt ohne Umsteigen bis Haltestelle Franckeplatz. Gegenüber der Haltestelle liegt linker Hand das Historische Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen und der Haupteingang.

























